Lie be Gemeinde, liebe Gäste der Nikolai- und Heilig-Kreuz-Kirche,
wer eignet sich am besten für das Amt des Bundespräsidenten? Wie hat die deutsche Mannschaft gespielt? (Hat die Abwehr gut funktioniert, wurden die Torchancen richtig genutzt?) Hatte Lena ihren Sieg wirklich verdient? Und übrigens, wie finden Sie eigentlich die Frisur von Ursula von der Leyen?
Unsere Meinung ist ständig gefragt. Auch wenn sie nicht gefragt ist, kommt uns schnell ein Urteil über alles und jeden auf die Lippen: „zu schnell, zu laut, zu dumm, zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu schwarz, zu weiß, zu reich, zu arm ....“
Maßstab für unser Urteil ist dabei oft das, was wir an der Oberfläche über diesen Menschen zu wissen oder zu kennen glauben. Der Blickin die Tiefe eines Menschen, die wertvolle Schätze birgt, die an der Oberfläche kaum zu erkennen sind, bleibt uns dabei oft verborgen.
Im Monatsspruch für August sagt Jesus Christus: „Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen.“
Im Wort „urteilen“ verbirgt sich auch noch ein anderes Wort – das Wort „teilen“ und so kann „urteilen“ im altgriechischen auch „scheiden“ oder „sich unterscheiden“ bedeuten. Wer urteilt, unterscheidet sich also von dem, über den er sein Urteil fällt. Er trennt sich von ihm. Der oder die andere wird zum Objekt – zum Objekt seiner Betrachtung und seines Urteils.
Der andere wird festgelegt: „Du bist der, für den ich dich halte!“
Jesus lehnt so ein Urteil über andere ab. Er trennt sich nicht von den Menschen. Er sucht vielmehr ihre Nähe. Er traut ihnen Wandlungen und Entfaltungsmöglichkeiten zu. Er legt die Menschen nicht auf ein Urteil fest. Solche Haltung vermag die Liebe. Dass die Liebe Jesu auch Ihre Persönlichkeit stärkt und diese zur Entfaltung bringt, und Sie selbst in Liebe anderen begegnen können, das wünsche ich Ihnen von Herzen.
Ihre Vikarin Jana Petrasch


Rückblick Kinderbibeltage
Vom 17.-19. Februar waren wir, 9 Kinder aus beiden Gemeinden, unsere Gemeindepädagogin Christiane Heinrich, ca. 20 Kinder aus der Matthäusgemeinde Nordost und die Mitarbeiter ihrer Gemeinde unterwegs auf den Spuren des berühmten Königs Salomo. Wir durften u.a. in einem echten Gerichtssaal einen echten Rechtsanwalt ausfragen und haben selbst Tempelmodelle konstruiert, ein Lied gedichtet, gesungen, gebetet und gespielt. Zum Familiengottesdienst gab es „Besuch“ von einer Königin aus Saba, die auch Salomos Weisheit und seinen Glauben bewunderte.
Christiane Heinrich
Viele Besucher beim zweiten Familiennachmittag
Auch der zweite Familiennachmittag, am 6. März, zog wieder viele junge Eltern mit kleinen und auch größeren Kindern an. Dieses Mal stand das Treffen unter dem Motto „Gott auf der Spur“. Zur Begrüßung wurden Obst gereicht, Lieder gesungen und Kennlernspiele gemacht. Dann folgte ein kleines Theaterspiel, in dem sich zwei Detektive ganz in Sherlock Holmes- und Dr. Watsonmanier akribisch auf Spurensuche nach Gott machten. Im zweiten Teil gingen die Kinder, Kleinkinder und Erwachsenen in Gruppen, um dort Spuren Gottes in ihrem Leben zu entdecken. Während die Kleinen bastelten, tauschten die Großen ihre Erfahrungen aus. Der Familiennachmittag endete mit einem gemeinsamen Abendbrot.
Leipziger Kirchen stehen für Brot für die Welt auf dem Weihnachtsmarkt 2010
Wir suchen Helferinnen und Helfer!
Kirche auf dem Weihnachtsmarkt steht seit zwei Jahren auch für die Aktion „Brot für die Welt“. Leipziger Kirchgemeinden sammeln Geld für Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. In diesem Jahr ist wieder geplant, aufgrund des positiven Echos, dafür eine Hütte des Leipziger Weihnachtsmarktes für eine bestimmte Zeit zu nutzen. Organisiert wird das Projekt von den Mitarbeiterinnen des Amtes für Gemeindedienst beim Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig. Sie denken: Es ist Frühjahr, die Vorweihnachtszeit ist noch lange hin? Das ist richtig. Doch wir suchen schon jetzt tatkräftige Unterstützung für die Vorbereitung, die Organisation und die konkrete Betreuung des Projektes.
Wir suchen Einzelne oder Gruppen die mit uns die Hütte gestalten wollen, einen oder mehrere Tage die Organisation verantwortlich übernehmen (Öffnen und Abschließen der Hütte, Standbesetzung, Tassen zum Spülen bringen, für Nachschub sorgen etc.). Wir freuen uns über ihre Rückmeldungen im Amt für Gemeindedienst, Haus der Kirche, Burgstraße 1-5, 04109 Leipzig, Tel.: 2 12 23 67, E-Mail:
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Maxi Konang

Osterfrühstück und Osterbrunch
Es ist zu einer angenehmen Tradition geworden – das Osterfrühstück in der Heilig-Kreuz-Gemeinde. Inzwischen fand es schon zum vierten Male statt. Wiederum hatte Frau Gensel die Organisation übernommen. Wie schon in den vergangenen Jahren begann das Osterfrühstück 8 Uhr mit einer Andacht. Danach lud Frau Gensel zum Zugreifen am Frühstücksbuffet ein, bei dem kein Wunsch offen blieb. Bei 39 Frühstücksessern muss hinterher natürlich viel Geschirr abgeräumt und abgewaschen werden. – Kein Problem bei so vielen Helfern. Allen Beteiligten nochmals ein herzliches Dankeschön!
Was in der einen Gemeinde vor dem Ostergottesdienst stattfand, schloss sich in der anderen dem Gottesdienst an. So wurde in der Nikolaigemeinde diesmal ein Osterbrunch durchgeführt. Während die Erwachsenen noch in Gespräche vertieft waren, konnten die Kinder nach Ostereiern suchen und wurden fündig.
Maxi Konang und Eckhart Sasse
Diakonie Sachsen erhält 160.000 Euro Spenden für Haiti
Die Diakonie Sachsen dankt allen Spenderinnen und Spendern, die für die Erdbebenopfer in Haiti Herz und Geldbeutel geöffnet haben. „Wir können an die Menschen vor Ort ca. 160.000,- € eingegangene Spenden weitergeben. Das ist ein großartiges Ergebnis und beweist wieder einmal mehr die Großherzigkeit der Sachsen“, sagt Werner Scheibe, stellvertretender Direktor der Diakonie Sachsen.
Spendenkonto Sachsen: Diakonie Sachsen /DKH,
Konto: 100 100 100 + Kennwort (z.B. Haiti Erdbebenhilfe),
LKG Sachsen, Bankleitzahl: 850 951 64
Theophilus e.V. stellt sich vor
Seit Anfang dieses Jahres ist der gemeinnützige Verein Theophilus e.V. Mieter im Nikolaikirchhof 3. Eine Aufgabe des Vereins ist es, beim Aufbau einer geistlichen Lebensgemeinschaft zu helfen, die in der Nachfolge Jesu lebt. Neben sozial-diakonischen Aktivitäten liegt ein Schwerpunkt derzeitig bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Abendgebetes, das mehrmals in der Woche 21 Uhr stattfindet und für Interessierte herzlich geöffnet ist.
Theophilus e.V. hat über 40 Mitglieder und finanziert sich gegenwärtig ausschließlich aus Spenden. Dem Vorstand gehören neben zwei Theologiestudenten OKR Thomas Schlichting, Leiter des Regionalkirchenamtes Leipzig, und Professor Dr. Peter Zimmerling an. Weitere Informationen und Kontaktdaten stehen für Sie im Internet unter www.theophilus.de bereit. Das Spendenkonto des Vereins lautet:
Kt.-Nr. 3100 145 100, BLZ: 850 50 300,
Ostsächsische Sparkasse Dresden.
Andreas Feilhaber
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