In vielen Kirchgemeinden sind die Friedensgebete Anfang 1990 wegen schnell sinkender Teilnehmerzahlen erloschen.
Uns interessierte, wo in Deutschland dennoch weiterhin Friedensgebete unter geänderten gesellschaftlichen Bedingungen stattfinden. Wir fragten, erkundigten uns, erfuhren auf basisdirektem Wege, dass es tatsächlich solche Gemeinden gibt!
So kam es zum ersten Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der uns bekanntgewordenen Friedensgebetsgemeinden 1996 in Leipzig. Weitere Treffen wurden vereinbart. Sie fanden statt: 1997 in Lübeck, 1998 in Dresden, 1999 in Bad Nauheim, 2000 in Coswig, 2001 in Pinneberg, 2002 in Ulm, 2003 in Dresden, 2004 in Bühl, 2005 in Leipzig, 2006 in Würzburg, 2007 in Nürnberg und 2008 in Münster-Wolbeck und 2009 in Hamburg.
In diesem Jahr wird eingeladen vom 03.09. - 05.09.2010 zum 15. bundesweiten Vernetzungstreffen der Friedensgebetsgruppen nach Detmold.
Thematische Arbeit, qualifizierter Erfahrungsaustausch und das "geistliche" Beisammensein dieser engagierten Frauen und Männer machen dieses einmal jährlich stattfindende Treffen zu einem Gewinn für alle.
Alle Gemeinden haben das Problem der kleinen Zahl. Meistens sind es Frauen, dazu "Laien", die an der Basis treu und zäh durchhalten und festhalten am Gebet für unsere kranke Welt mit ihren verunsicherten Menschen.
Aber der kleinen Zahl gilt die Verheißung JESU:
"Lasst euch nicht unruhig machen... Fürchte dich nicht, du kleine Herde", sagt JESUS, "denn es hat eurem Vater gefallen, euch das REICH zu geben... ICH will MEINE Gemeinde bauen, und nicht einmal die Pforten der Hölle sollen sie überwältigen." (Luk. 10, 30+32/ Matth 16, 18)
Was das heißt, haben wir ein Stück weit im Herbst 1989 am eigenen Leib erfahren!
Von dieser Verheißung lebt auch heute jede Gemeinde und Friedensgebetsgruppe, unabhängig von der Zahl. Wer weiter mit dranbleibt am Beten und Tun des Gerechten, der bleibt auch an dieser Verheißung JESU dran!